Bei einer Beteiligung in
geschlossene Immobilienfonds wird von einer Fondsgesellschaft für die Finanzierung von größeren Immobilienprojekten eine vorher festgelegte Kapitalsumme von vielen Investoren eingeworben, bzw. eingesammelt. Ist die vorher festgelegte Summe (Kapitalsumme) erzielt, wird der Fonds geschlossen. Auf diese Art und Weise wird die Anlegerzahl begrenzt.
Die Laufzeit bei geschlossenen Immobilienfonds beträgt in aller Regel zwischen 5 und 30 Jahren. Während dieser Zeit hat der Anleger kaum die Möglichkeit an sein eingesetztes Kapital zu gelangen, denn die Fondsanteile werden i.d.R. nicht auf dem Markt gehandelt. Darüber hinaus nimmt die Fondsgesellschaft innerhalb der Laufzeit die Anteile nicht zurück. Wenn überhaupt möglich, sind Veräußerungen von Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds nur mit hohen Verlusten, bezogen auf das eingezahlte Kapital, möglich. In der Zwischenzeit hat sich jedoch ein Zweitmarkt für geschlossene Immobilienfonds entwickelt.